Karoline Bröckel

Karoline Bröckel sieht etwas, sie verfolgt eine Bewegung und gleichzeitig entsteht die Zeichnung, als unmittelbare Übertragung einer Wahrnehmung in eine lineare Bewegung. Es gibt nicht das typische ‚Vorher’ und ‚Nachher’ beim Arbeiten in der Natur, Hinschauen und Festhalten sind eins. Das Bild kommt direkt, fast wie beim EKG.

 

Im Sehen entsteht die Zeichnung sozusagen blind, – nur so, in einem Paradox, ist die Unmittelbarkeit dieser Arbeit zu fassen. Der Aufzeichnungsvorgang ist der Hand und ihren Gesten anvertraut, die ihre entsprechenden Impulse erhalten; der Blick hängt am Gesehenen, er kontrolliert nicht das Gezeichnete.

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