Ryan Foerster

Ryan Foerster (Newmarket, Kanada, 1983) praktiziert eine holende, freigeistige Form der Fotografie, bei der Fehler und Unfälle geschätzt werden und vieles dem Zufall überlassen wird. Er hat seinen eigenen skurrilen Prozess, der sowohl in der Dunkelkammer als auch draußen in der Natur stattfindet. Normalerweise legt er lichtempfindliches Papier im Freien auf den Boden und bedeckt es mit Schmutz, Blättern oder, wie bei „Riesenkompost“, Essensresten.

 

Diese faszinierenden Arbeiten (und andere mit korrodierten Spiegeln) verbinden die Fotografie, die lange Zeit mit der Erhaltung verbunden war, mit dem Verfall. Und sie haben eine üppige, malerische Unordnung, der man nur schwer widerstehen kann, selbst wenn sie Überschwemmungen und andere Katastrophen hervorrufen. In „Sudbury, Brighton Beach usw.“ liegt ein Druck auf dem Boden unter einer Streuung von Steinen und Schlacken.

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